Diskografie/Sampler
REVIEW Shop |
![]() |
||
REVIEW Shop |
![]() |
State of the Art Sampler (2005) |
REVIEW Shop |
![]() |
||
REVIEW Shop |
![]() |
State of the Art Sampler (2005) |
|
![]() |
Anarchee, das ist satter Gitarrenrock aus dem bayerischen Oberland,
den die sechs Jungs aber stets noch mit Elementen aus Punk, Reggea oder Britrock spicken.
Gepaart wird das Ganze mit aussagekräftigen Texten, die das Leben schreibt: Manchmal wütend,
oft melancholisch und gelegentlich aufrüttelnd tun Anarchee ihre Meinung klar und deutlich kund.
Die Musik von Anarchee ist wohl am ehesten als Nu Rock zu bezeichnen,
wobei die Bandbreite hier von ruhigen Balladen bis hin zu sehr harten Songs reicht.
Flo und Andi ergänzen sich hierbei perfekt und sorgen so für einen vollen, satten Gitarrensound!
Die Geschichte von Anarchee beginnt - anders als die vieler Bands - nicht in einer Garage,
sondern in einem Keller.
Wir können uns also nicht als Garagenband bezeichnen, sondern allerhöchstens als „Kellerband“.
Schon Mitte der neunziger Jahre verbrachten der Gitarrist Flo und der
Schlagzeuger Christoph viele Nachmittage mit Jamsessions in Christophs Keller.
Das eigene Equipment wurde hierbei erst nach und nach angeschafft,
zunächst mussten noch die Verstärker aus der Jugendzeit ihrer beiden Väter die
Nachbarschaft mit harten Rockriffs beschallen.
Auch Bassist Markus nahm ab und zu an den unregelmäßigen Jamsessions teil
- wenn er gerade mal wieder aus Südafrika zu Besuch kam, wo er seit 1996 lebte.
Schon früh hatten es sich die drei zum Ziel gesetzt, einmal eine Band zu gründen;
wirklich konkret wurden diese Pläne jedoch erst, als Flo Anfang 2001 einen Raum in
einem hochgradig einsturzgefährdeten Gebäude in der verschlafenen Kurgemeinde Schliersee anmietete,
das durch die darauffolgenden extrem lauten Jamsessions auf eine harte Probe gestellt wurde.
Als Markus im Mai 2001 wieder aus Südafrika nach Schliersee zog, wurde einstimmig der Entschluss gefasst,
jetzt auf regelmäßiger Basis zusammen Musik zu machen.
Die Band, deren vieldeutiger Name zunächst noch „D’n’S“ lautete, war somit gegründet.
Anfangs beschränkten wir uns auf das Covern von Klassikern von Bon Dylan bis zu John Denver,
doch nach und nach begannen wir mit songwriterischen Experimenten, die sich noch
überaus Punk-lastig anhörten. Die Texte wurden vor allem nach ausgiebigem Genuss
von Augustiner Hell verfasst und landeten so nicht selten auf diversen Bierdeckeln.
Auf jeden Fall hatten wir einen Heidenspaß bei der Sache, was man von unseren Nachbarn nicht
gerade behaupten konnte: Anfangs war der Proberaum nämlich nicht gerade übermäßig schallisoliert.
Schon kurz nach unserem Zusammenschluss stieß Alex zur Band.
Er hatte sich in seiner frühen Jugend am Klavier ausgiebig mit Stücken wie „Pour Elise“
oder dem „Flohwalzer“ beschäftigt und strebte jetzt nach musikalischer Weiterentwicklung.
Er war als Keyboarder geradezu prädestiniert und wir nahmen ihn mit offenen Armen auf.
Bereits im Juli 2001 standen wir vor unserer Feuertaufe. Auf dem Geburtstag einer Freundin
in einer Partyhütte traten wir zum ersten Mal vor einem kleineren Publikum auf - trotz der miesen Klangqualität
waren die Zuhörer begeistert!
Neben einigen Covernummern gaben wir hier auch unsere ersten eigenen Songs zum Besten.
Die Erfahrung eines Live-Auftritts machte uns heiß auf mehr.
So entwickelten wir uns in den folgenden Monaten konstant weiter, fügten unserem Repertoire
immer mehr eigene Songs hinzu und ließen dementsprechend die Covers außen vor.
Im Zuge dieser Weiterentwicklung änderten wir auch unseren Namen. „Anarchee“ steht einerseits
für unsere sprichwörtliche Unorganisiertheit, andererseits für die fehlende Unterordnung unter
einen bestimmten Musikstil.
So sind wir ständig bemüht, verschieden Musikrichtungen wie Reggae, Rock und Punk zu kombinieren.
Im Februar 2002 trat Anarchee zum ersten Mal öffentlich auf.
In der Schlierseer „Afterworkbar“ spielten wir am Rosenmontag auf einer Faschingsparty vor
einem größeren Publikum - unsere Musik und die bereits stark angeheiterte Stimmung
brachten die Kneipe zum kochen! Es folgten zwei weitere Gigs, bei denen wir einmal
als Vorband der polnischen Jungle-Ska-Band „Kury“ fungierten und einmal vor der „Erin Perry Band“ auftraten.
Nach unserem vorerst letzten Gig im Sommer 2002 fanden wir, dass es an der Zeit wäre,
uns erstmals auf einer CD zu verewigen. Nach langen Vorbereitungen und einigen
weiteren Neukreationen wählten wir aus Budgetgründen fünf unserer Songs aus,
die wir Mitte Februar 2003 im Soundstudio Erlkam an einem extrem arbeitsreichen
Wochenende aufnahmen.
Heraus kam die Scheibe „Ain’t heard nothin’ yet“, die wiederum erst vier Monate
später - nach einigen Problemen mit dem Presswerk - fertig zum Verkauf war.
Seit Ende Mai hat Anarchee ein weiteres Mitglied: Durch den Beitritt
des Gitarristen Andi haben sich unsere musikalischen Möglichkeiten vervielfältigt.
Nachdem wir unser Hauptaugenmerk darauf gelegt hatten, die zweite Gitarre in unsere Songs zu integrieren, hatten wir Ende Februar 2004 unseren ersten Auftritt zu fünft.
Seitdem haben wir zum einen bei zahlreichen Auftritten (u.a. auf dem Galgenleiten-Festival,SORF oder VIllage sowie in diversen Bars und Clubs) einige Live-Erfahrung gesammelt und zudem eine weitere EP namens „Crucial Point“ aufgenommen. Im Juli 2005 lud man uns dann zum ersten LIVE-Interview bei Radio-Galaxy in Rosenheim ein. Einen Monat später entschieden wir uns dafür, Markus als Frontman einzusetzen und nahmen deshalb Flo P. als neuen Bassisten auf, sodass sich Markus jetzt ausschließlich auf den Gesang konzentrieren kann. Wir sind ständig auf der Suche nach weiteren Auftrittmöglichkeiten und haben uns längerfristig die Produktion eines vollen Albums zum Ziel gesetzt.